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Wasserrohrbrüche – wo bleibt die Kritik?

Angesichts der massiven Wasserrohrbrüche und den damit verbundenen langen Zeiten bis zur Wiederherstellung der Versorgung fragt sich der Kreisvorsitzende der FDP Rostock Christoph Eisfeld: „Wo bleiben eigentlich die kritischen Stimmen? Nach dem Rohrleitungsnetz ist nun auch die Wasserversorgung in kommunaler Hand. Nunmehr kann die Stadt angeblich alles steuern. Dann erwarte ich auch, dass die Stadt als Gesellschafter hier ihrer Verantwortung gerecht wird und Lösungsvorschläge aufbringt, wie die Versorgungssicherheit gewährleistet werden soll.“, erläutert Eisfeld die Sicht der Rostocker Freien Demokraten.

„Zugegeben – die Frage nach den kritischen Stimmen ist eine rhetorische Frage. Sind die Ursachen für das Ausbleiben ja klar erkennbar. Nimmt man die Wirtschaftspläne der letzten beiden Jahre und vergleicht diese mit dem aktuellen Plan, wird deutlich: Hier ist ganz klar auf Verschleiß gefahren worden. Nach Investitionen von 9,7 und 11,5 Millionen Euro in 2016 und 2017 werden nunmehr endlich 189 Millionen Euro in das Leitungsnetz investiert. Während in den letzten beiden Jahren nur ein kleiner Teil der Investitionstätigkeit über Kredite erfolgte, ist in 2018 der größte Teil davon kreditfinanziert. Wer absichtlich die Investitionen des Zweckverbands über viele Jahre auf so geringem Niveau gehalten hat, ist verantwortlich für den momentanen desaströsen Zustand der Infrastruktur und damit für die jetzigen Ausfälle“, weist Eisfeld die Verantwortung an die Verwaltungsspitze der Hansestadt.

„Kritisch hinterfragt werden muss zudem die personelle Ausstattung der Nordwasser GmbH. Warum verlängern sich die Zeiten bis zur abschließenden Wiederherstellung der Versorgung? Wie ist die Besetzung der Leitstelle nunmehr geregelt? Stehen überhaupt genug Fachkräfte zur Verfügung? Die Bürger der Hansestadt haben in diesen wichtigen Fragen Anspruch auf schnelle und klare Antworten.“, fordert Christoph Eisfeld.  

 

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