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Glosse: Niemand hat vor, eine städtische Schulküche zu bauen

In der NNN vom 01.08.2023 war zu lesen, dass sich der Start des Schulessens aus Hand der Hanse- und Universitätsstadt Rostock verzögert. Beschlossen hatte die Bürgerschaft im März 2021, dass nicht mehr private Unternehmen, sondern die Stadt selbst das Schulessen kochen sollte. Die Qualität sei besser, sagt man.

Geplanter Start: Schuljahr 2024/2025. Stichwort: Geplant. Wie in Planwirtschaft. Hat noch nie funktioniert, hindert bekanntermaßen in der Rostocker Bürgerschaft aber auch niemanden. Es geht schließlich um die Kinder! Dass vorausgesagt worden war, dass der Preis für das Schulessen auf diese Weise steigen wird, geschenkt. Dass die Gutachten, die der Entscheidung zu Grunde lagen, schon etwas älter waren, geschenkt. Aber, dass sich ein staatliches Projekt verzögert: Skandal! Das hats noch nicht gegeben – also zumindest nicht in Rostock. Das neue Volkstheater steht ja bald. Zudem kommt die Verschiebung des Starts der städtischen Schulverpflegung nicht ungelegen, denn dann kommt sich dieses Projekt nicht mit der BUGA in die Quere. Besser, man verschiebt den Start des kommunalen Schulessens noch ein paar Jahre, damit das Schulessen nicht auf dem Weg zu den Schulen in den Rostocker Staus stecken bleibt.

Was passiert eigentlich in der Zwischenzeit? Ach ja, die kapitalistischen Ausbeuterbetriebe plündern weiterhin die Geldbeutel von Eltern und Kindern für qualitativ minderwertiges Schulessen. Blöd nur, dass man die doch noch so lange braucht, bis die LPG… pardon, die städtische Schulküche dann endlich fertig gestellt ist.

Wie lange es dann noch dauert, bis die städtische Schulküche die Arbeit aufnimmt? Das weiß keiner. Die Schulen haben ja das Problem, dass die Ausgabeküchen nicht in Ordnung sind. Und die kann so schnell keiner wiederherstellen, weil es ja noch kein städtisches Bauunternehmen gibt und man Bauleistungen am Markt beschaffen muss. Sowas Blödes aber auch. Zeit für die kommunale Baugesellschaft! Rot-Rot-Grün wird’s schon machen.

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